Tipps zur Pflege des Körpers

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Expertentipps von Dr. Uta Schlossberger, Fachärztin für Dermatologie in Köln.

Was muss man  bei der Pflegeprodukt-Auswahl beachten?

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Bei der Auswahl der Hautprodukte für die Winterhautpflege sollten Sie darauf achten keine Produkte zu verwenden, die zusätzlich Feuchtigkeit entziehen. Achten Sie also stets darauf, alkoholfreie oder zumindest Hautprodukte mit niedrigem Alkoholgehalt zu verwenden, sowie möglichst keine Produkte mit Emulgatoren. Pflegeprodukte, die den natürlichen Hautschutzmantel regenerieren, erhalten und schützen, wie die Pflegeserie Restylane Skincare, sind besonders empfehlenswert für eine gesunde Haut im Winter.

Welche Produkte empfehlen Sie für die Pflege im Winter?

Vor allem trockene Haut benötigt in der kalten Jahreszeit viel Pflege sowie Pflegeprodukte und Cremes mit besonders hohem Fettgehalt. Auf die Verwendung von wasserbasierten Gelen oder Lotionen sollte weitgehend verzichtet werden, da sie zuviel Wasser enthalten und zusätzlich austrocknend wirken. Pflegeprodukte, die den natürlichen Hautschutzmantel regenerieren, erhalten und schützen, wie die Pflegeserie Restylane Skincare, sind besonders empfehlenswert für eine gesunde Haut im Winter.

Welche Wirkstoffe sind für die Pflege der Haut im Winter generell besonders zu empfehlen?

Z.B. Harnstoff (Urea): Der natürliche Feuchthaltefaktor lässt Hautschüppchen verschwinden und speichert Wasser in den Zellen. Dies bewirken auch die pflegenden Inhaltsstoffe Hyaluronsäure und Vitamin E. Zusätzlich braucht die Haut Lipide (weil ihre Talgdrüsen jetzt schlechter arbeiten). Rückfetter aus pflanzlichen Ölen (Nachtkerzen-, Oliven- oder Mandelöl) machen die Haut wieder geschmeidig.

Sollte man im Winter weniger duschen?

Je wärmer das Wasser, desto mehr Feuchtigkeit wird der Haut entzogen und desto schneller wird auch die letzte dünne Fettschicht zerstört. Das beinhaltet auch das häufige (heiße) Duschen und Händewaschen.

Verwenden Sie Duschmittel oder Seife nur sparsam – nicht Arme, Beine oder Rumpf komplett einseifen. Am besten eignen sich Produkte, die den natürlichen Hautschutzmantel erhalten und für Rückfettung sorgen, z.B Duschöle. Eine anschließende Pflege mit rückfettender Bodylotion hilft der Haut, ihre Spannkraft zu behalten. Wasser hat selbst eine reinigende Wirkung und reicht bei täglicher Dusche vollkommen aus.

Kann ich meine Haut auch zu viel pflegen?

Zuviel sicher nicht, ABER falsch.

Kann ich auch mit Ernährung etwas für die Haut tun?

Täglich eineinhalb bis zwei Liter Wasser, Kräuter- oder Früchtetees versorgen die Haut mit Feuchtigkeit. Die Haut besteht zu einem großen Teil aus Wasser. Mit Hilfe von Wasser sondert sie außerdem Schadstoffe und Abbauprodukte ab. Die Getränke sollten kalorienarm und besser auch koffeinfrei sein. Kaffee und Schwarztee sind für den Genuss zwischendurch. Zu den Freunden der Haut gehören auch gesunde Nahrungsmittel. Frisches Obst und Gemüse liefern Vitamine, Spurenelemente und Feuchtigkeit. Obst und Gemüse versorgen den Körper mit Vitaminen und sorgen so für einen Schutz der Haut vor schädlichen Einflüssen von außen. Auch Milcherzeugnisse, Vollwertprodukte und Fisch liefern wertvolle Inhaltstoffe, die der Haut Gutes tun.
Um den Körper und die Haut zu schonen, sollte man auf den Genuss von Alkohol oder Nikotin allerdings verzichten.

Sollte man auch im Winter täglich UV-Schutz auftragen?

Die Pflegecreme darf auch im Winter einen ausreichenden UV-Schutz gewährleisten. Neben der Austrocknung der Haut ist nämlich auch die UV-Strahlung ein Hauptfaktor für eine frühzeitige Hautalterung. In der dunklen Jahreszeit reicht schon eine kurze Einstrahlungszeit aus, um sich einen Sonnenbrand zu holen. Durch die kalte Luft spürt man das jedoch weniger. Die sogenannten Sonnenterassen des Gesichts (Stirn, Nase, Wangen, Ohren, Unterlippen) sind besonders gefährdet und brauchen einen guten UV-Schutz mit Sunblocker (Filterschutz) und hohem UV-Schutzfaktor (mind. 20). Auch wenn die Sonne nicht direkt scheint, ist es sinnvoll, das Gesicht gegen unsichtbare Sonnenstrahlen zu schützen.

Eignet sich die Winterzeit für eine Unterspritzungsbehandlung?

Grundsätzlich eignet sich jede Jahreszeit gut für eine Unterspritzungsbehandlung. Besonders empfehlenswert für die Vorbereitung der Haut auf den Winter ist eine großflächige Injektionsbehandlung des Gesichts mit Hyaluronsäure (z.B. Restylane Vital). Dabei wird der Haut großflächig Feuchtigkeit zugeführt, von der sie in den Wintermonaten zehren kann. Die Restylane Vital Produkte sind die einzigen Unterspritzungsprodukte zur Hauthydratisierung, deren Hyaluronsäure stabilisiert ist – dies bedeutet eine besonders lange Wirksamkeit in den Zellen.

Die Behandlung wirkt wie eine Feuchtigkeitsmaske von innen. Die Zellen können die Haut so optimal mit Nährstoffen versorgen und die Haut wirkt von innen prall und gesund.

Wie unterstützt eine Unterspritzungsbehandlung mit Hyaluronsäure die Hautpflege im Winter?

Im Winter sollten wir keine zu sehr wasser- und feuchtigkeitshaltigen Cremes auftragen. Der Fettgehalt sollte höher sein.

Andererseits fehlt der Haut von innen genau diese Feuchtigkeit. Sie kann Sie schlecht binden. Führen wir der Haut von innen nun Hyaluronsäure zu ist sie wieder fähig, Feuchtigkeit zu binden. Eine ideale Kombination: außen die etwas fetthaltigere Creme, von innen die feuchtigkeitsbindende Hyaluronsäure (z.B. Restylane Vital). Die Haut erholt sich, wirkt frisch und jugendlich.

Kann ich nach einer Unterspritzungsbehandlung direkt in den Winterurlaub fahren?

Ja, Sie sollten nur den angemessenen Lichtschutz (für jeden Tag inkl. Hut/Mütze und Sonnenbrille) nicht vergessen. Ansonsten behandeln Sie die Haut genauso, wie Sie Sie auch sonst im Urlaub behandeln würden.


Über diesen Link können Sie Informationen zur Hautpflege im Winter kostenlos als PDF herunterladen.


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